Unsere Kandidierenden für den Stadtrat

11 Menschen.
Eine unabhängige Gemeinschaft.

Bereit, etwas zu bewegen

Unsere Liste für Bersenbrück

1. Heuberger, Beate (Projektmanagerin)

2. Stalfort, Jutta (Historikerin)

3. von Born, Verena (Biomedizinerin)

4. Linster, Gabriele (Rentnerin)

5. Day, Charlene (Heilpädagogin)

6. Weßels, Mathias (Geowissenschaftler)

7. Tepe, Anja (Krankenschwester)

8. Reincke, Anja (Ergotherapeutin)

9. Teerling, Sabine (Heilpraktikerin P.S.)

10. van Eijsden, Susanne (Rentnerin)

11. Buß, Evelyn (Erzieherin)

Wir stellen uns vor:

Beate Heuberger

„Für mich ist Bersenbrück nach Hause kommen. Ich bin hier aufgewachsen und habe später an verschiedenen Orten gelebt und gearbeitet. Dadurch habe ich gesehen, wie unterschiedlich Städte funktionieren können – und was gute Orte ausmacht.

Als wir nach Bersenbrück zurückgekehrt sind, war für mich klar: Ich möchte mich hier politisch engagieren. Mir geht es darum, dass die Innenstadt attraktiver wird, der Radverkehr besser funktioniert und Menschen mehr Möglichkeiten haben, sich einzubringen.

Politik heißt für mich, ein Ziel vor Augen zu haben und Schritt für Schritt daran zu arbeiten.“

Jutta Stalfort

“Wir müssen uns Bersenbrück als eine Stadt vorstellen und nicht als ein Dorf.

Ein vielfältiges kulturelles Angebot gehört für mich ganz selbstverständlich zu einer Stadt. Kultur bringt Menschen zusammen, die unterschiedlich leben, denken und glauben. Ich mag diese Freiheit und die Erfahrung, dass Verschiedenheit nicht stört, sondern das Leben bereichert. Vereine und Ehrenamtliche brauchen Unterstützung, damit ihre Angebote mehr Menschen erreichen.

Ich wünsche mir ein Bersenbrück in dem Vertrautes seinen Platz hat und Neues entstehen kann.”

Verena von Born

„Familienfreundlichkeit beginnt im Alltag
Ich habe drei kleine Kinder und weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig gute Kitas, verlässliche Betreuung, schöne und durchdachte Spielplätze und Orte sind, an denen Familien zusammenkommen können.

Im Stadtrat werden viele Entscheidungen getroffen, die Familien mit kleinen Kindern direkt betreffen.

Ich möchte, dass die Perspektive junger Familien dabei stärker gehört wird. Deshalb kandidiere ich für den Stadtrat: um mich einzubringen und Bersenbrück familienfreundlich mitzugestalten.“

Gabriele Linster

„Ich war viele Jahre Seniorenbeauftragte der Samtgemeinde Bersenbrück und weiß, wie viel man vor Ort bewegen kann.

Mir ist wichtig, dass ältere Menschen in Bersenbrück gut leben können – mit verlässlicher Beratung, guten Angeboten und Unterstützung im Alltag.

Wir werden immer mehr ältere Menschen haben, die lange zu Hause oder in ihrem vertrauten Umfeld leben möchten. Darauf müssen wir uns einstellen. Wir brauchen mehr seniorengerechte Wohnungen und Wohnformen.

Ich möchte meine Erfahrung einbringen und dafür sorgen, dass dieses Thema im Rat nicht nur mitläuft, sondern wirklich ernst genommen wird.“

Mathias Weßels

„Bersenbrück ist für mich Heimat. Ich habe an verschiedenen Orten gelebt und auch eine Zeit lang in Spanien – und bin ganz bewusst wieder hierher zurückgekommen.

Ich will nicht nur meckern, wenn mir etwas auffällt, sondern selbst dazu beizutragen, dass es besser wird. Beim Verkehr sehe ich zum Beispiel echten Handlungsbedarf: In Bersenbrück fließt sehr viel Verkehr durch den Ort, und an manchen Stellen wird viel zu schnell gefahren.

Mir ist wichtig, dass wir nicht immer nur fragen: Was bringt mir das? Eine Stadt funktioniert nur, wenn wir auch Verantwortung für die Gemeinschaft übernehmen.“

Anja Tepe

„Das mit dem Politischen war eigentlich nie auf meiner Agenda. Aber irgendwann habe ich gedacht: Du musst etwas machen.

Ich bin hier groß geworden, habe viele Jahre als Krankenschwester gearbeitet und später auch Auszubildende in der Pflege angeleitet. Heute engagiere ich mich unter anderem in einer Selbsthilfegruppe. Dadurch kenne ich sehr unterschiedliche Lebenssituationen. Ich weiß, wie wichtig verlässliche Angebote vor Ort sind.

Genau so möchte ich mich auch politisch einbringen: hinschauen, ansprechen, was fehlt, und dafür sorgen, dass gute Angebote erhalten bleiben oder möglich werden.“

Anja Reincke

„Ich brenne für Nachhaltigkeit und Vielseitigkeit. Schon in der Schule hat mich gestört, wenn es nur eine Art gab, etwas zu machen. Ich glaube: Je mehr Menschen zusammenkommen, desto mehr Möglichkeiten und Lösungen gibt es.

Auch in der Politik möchte ich, dass es um die Sache geht – nicht um Macht oder Wählerstimmen. Bersenbrück soll vielseitig sein und für alle etwas bieten.“

Sabine Teerling

„Mir ist wichtig, wie wir miteinander umgehen.

Meine Eltern haben Krieg und Vertreibung erlebt. Wenn ich heute sehe, wie intolerant der Umgang miteinander wieder wird, beschäftigt mich das sehr. Ich möchte meinen Enkelkindern später sagen können: Ich habe mich eingemischt und versucht, etwas zum Guten zu verändern.

Genauso wichtig ist mir, wie wir mit unserem Lebensraum und der Natur umgehen. Gerade hier in Bersenbrück können wir viel bewahren und an manchen Stellen besser machen.

Deshalb möchte ich nicht nur zuschauen, sondern versuchen, etwas zu bewegen.”

Susanne van Eijsden

„Ich habe fast 20 Jahre Menschen im Sozialrecht begleitet und dabei gesehen, wie unterschiedlich Lebenssituationen sein können.

Mir ist wichtig, dass es in Bersenbrück Orte gibt, an denen man sich treffen und aufhalten kann, ohne immer Geld ausgeben zu müssen. Gerade für ältere Menschen brauchen wir mehr schattige Plätze, gute Bänke und unkomplizierte Möglichkeiten, andere Menschen zu treffen.

Ich habe in meinem Beruf oft erlebt, wie schnell Menschen den Anschluss verlieren, wenn Geld knapp ist oder passende Angebote fehlen. Soziale Kontakte sind unglaublich wichtig – und gute Angebote sollten wirklich für alle da sein.

Wenn man möchte, dass sich etwas verändert, muss man selbst auch etwas dafür tun.“

Evelyn Buß

„Ich wünsche mir ein friedliches, menschenfreundliches Bersenbrück.

Mir sind Orte der Begegnung wichtig. Ich finde es schön, wenn Menschen zusammenkommen, miteinander sprechen und Beziehungen entstehen.

Durch meine Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe beschäftigt mich auch das Thema Medienprävention. Viele Familien wissen zu wenig darüber, was Kinder spielen, mit wem sie dabei Kontakt haben und wie weitreichend das sein kann. Ich finde, darüber müssen wir uns gemeinsam besser informieren.

Ich bin ein freundlicher und offener Mensch – und genau so möchte ich mich auch politisch einbringen: nicht radikal, sondern mit Verstand und mit einem guten Blick für die Menschen.“

Am 13. September 2026:

3 Stimmen für die UfB
oder die Person Ihres Vertrauens